IXIL HyperLow
Eigentlich wollte ich damals an meine Zett wieder Eagle M7 Töpfe aber hab mich dann von meinem freundlichen zu IXIL Hyperlow's überreden & breit schlagen lassen, welche um die hälfte billiger waren. Nun sehen diese Töpfe nach nichts besonderem aus und fügen sich auch nur bedingt in das Bild einer schwarzen Maschine. Also mußten diese auch irgendwie, entweder komplett oder teilweise, schwarz gemacht werden.
Komplett schwarz hab ich schon auf Bildern gesehen und muß sagen, das mir das pers. überhaupt nicht gefällt. Auf dem gesehenen Bildmaterial mußte man die Teile erstmal suchen, da sie gar nicht zu erkennen waren. Blieb mir dann eigentlich nur, meine teilweise zu verändern, was mit ein bisschen Arbeit verbunden war/ist (da noch nicht fertig).
Aber hier erstmal die originalen, wie sie bei/nach der Abholung aussahen.
Die IXIL Hyperlow sind auch in schwarz erhältlich aber wie behilft man sich, wenn sie nun mal silberfarben sind? Man macht sich die Mühe und macht sie selbst schwarz. Da Pulverbeschichten nicht in Frage kommt bleibt eben nur selber lacken.
Nachdem die Töpfe runtergebaut sind beginnt die Bastelei, da ich die polierten Aluminiumendkappen gern so behalten möchte. Also als erstes mal die Nieten rundrum raus. Mit einem Nagel, günstiger wäre sicher ein passender Durchschlag gewesen, habe ich erstmal die Stifte der Nieten nach innen durchgeschlagen und dann den Nietkopf mit einem passenden Bohrer entfernt.
Gleiches dann bei den Schildchen mit den E-Nummern.
Dann kommt ein kleiner Kraftakt, denn die Absorber sind in die Edelstahlrohre geklebt und da die Endkappen recht kurz sind, sind diese auch irgendwie etwas unhandlich zum anpacken.
Dann habe ich die Oberfläche der Rohre mit Schleifpapier etwas aufgerauht und damit keine Staub- , Fett- oder Schmutzpartikelchen haften bleiben, das ganze mit Felgenreiniger abgesprüht/abgewaschen. Dazu macht es sich recht gut, wenn man sich den IXIL auf einen Besenstiel (oder ähnliches) steckt, so kann man ihn drehen und/oder über Kopf halten ohne das er herunterfällt oder dieser einfach irgendwo an nem Haken hängt.
Gelackt habe ich die Endtöpfe dann mit einem hitzebeständigem 650er Mattschwarz. Der 650er Lack sollte reichen, da ich nicht davon ausgehe, das die Töpfe heißer als 300°C werden, wenn überhaupt. Also erstmal ne Schicht rundrum drauf und das ganze dann gebacken, ca. 15-20min. Gebacken ist hier eigentlich das falsche Wort dafür, denn es war eher ein Grillen. Es sollte ja auch nur das Material erwärmt werden, damit der Lack aushärtet.
Den Vorgang "lacken & backen" hab ich dann noch 2x wiederholt und das Ergebnis sieht/sah dann so aus (leider Bilder mit Blitz):
Bisher habe ich jetzt nur die Schildchen mit den E-Nummern wieder aufgenietet, wobei mir ein kleines Disaster passiert ist. Beim Abriss des Nietstifts sprang die Nietzange hoch und schlug dann unsanft auf dem Lack auf, was natürlich nen Kratzer hinterließ. Zu meinem Erstaunen ist dieser Kratzer aber nur in der obersten Lackschicht ... ich hatte mit einer größeren Zerstörung gerechnet. Den Kratzer werde ich mir dann gleich in der nächsten Bastelstunde vornehmen, damit ich wieder ruhig schlafen kann. Dann werde ich auch gleich die Endkappen wieder sauber rundrum vernieten.
Bei Gelegenheit werde ich sie mal rausrollen und Bilder bei Tageslicht machen, da die Bilder mit Blitz immer so glänzen.
